Ende des Sendebetriebs von Servus TV

Durch die Ankündigung des Privatsenders „Servus TV“ seinen Sendebetrieb einzustellen[1], wurde wieder eine Diskussion über die Finanzierung öffentlich-rechtlicher Inhalte angestoßen.

So plädierte etwa der Mediensprecher der FPÖ in einer Presseaussendung[2] die Rundfunkgebühr in ihrer derzeitigen Form durch ein Modell zu ersetzen, das öffentlich-rechtliche Inhalte unabhängig vom Sender fördert.

Aber auch etwa der Verband Österreichischer Privatsender fordert in einem Standard Interview faire Rahmenbedingungen für die Österreichische Medienlandschaft, da das Ende von „Servus TV“ die Konsequenz daraus sei, „… wenn ein Sender … teilweise öffentlich-rechtliche Inhalte privat finanzieren muss, während die öffentlich-rechtliche TV-Anstalt mit Gebühren Kommerz-TV betreibt“.[3]

 

1] http://diepresse.com/home/kultur/medien/4981424/Aus-fur-Servus-TV_Das-Ende-des-FeelGoodFernsehen

[2] http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160503_OTS0114/servus-tv-fpoe-kickl-fordert-neues-modell-der-gebuehrenverteilung

[2] http://derstandard.at/2000036227757/Servus-TV-Ende-fuer-VOeP-scharfes-Alarmsignal-fuer-Oesterreichs-Medienpolitik